|
Über die Kommission | Stand: August 2009
Liebe Besucher/innen der TraFo-Website,
als Kommission der AGO möchten wir interessierte Kolleginnen und Kollegen gerne
auf die Möglichkeiten einer Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische
Onkologie aufmerksam machen.
Gründung
Im Februar 2004 wurde die Kommission für Translationale Forschung in der gynäkologischen
Onkologie gegründet. Sie ist Teil der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie
(AGO). Die Kommission für Translationale Forschung versteht sich als Plattform
für den Austausch von Informationen und möchte versuchen, die in Deutschland
auf diesem Gebiet aktiven wissenschaftlichen Arbeitsgruppen näher zusammen zu
bringen. Gemäß §1 Abs. 3.2 der Geschäftsordnung der TraFo-Kommission haben wir
uns als Ziel gesetzt, ein Forum für interessierte Forscher in der gynäkologischen
Krebsforschung zu etablieren (siehe auch Ziele der TraFo-Kommission). Dafür
ist es notwendig, die Namen all derer Kolleginnen und Kollegen in Ihrer Klinik
zu erfahren, die auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie wissenschaftlich
aktiv sind.
Informationsplattform
Aus diesem Grunde wäre es äußerst hilfreich, wenn Sie alle interessierten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter auf unsere Homepage aufmerksam machen könnten. Die Homepage
ist als interaktive Informationsplattform gedacht und soll dazu dienen, über
alle künftigen Aktivitäten der TraFo-Kommission zu informieren und ein Forum
für interessierte Kolleginnen und Kollegen zu bieten. So können Sie im geschützten
Forum Ihre Arbeitsgruppe und Forschungsprojekte darstellen und sich über die
Forschungsprojekte der Kolleginnen und Kollegen aus anderen Instituten informieren.
Wir hoffen, mit dieser Kommunikationsplattform einen gezielten wissenschaftlichen
Austausch und neue Kooperationen zu fördern.
TraFo-Symposium
Als ein weiteres wichtiges Vorhaben sehen wir die Ausrichtung eigener wissenschaftlicher
Veranstaltungen. Den Anfang machte das Heidelberger 1. TraFo-Symposium. Gerne
möchten wir in diesem Zusammenhang an den Geist der vergangenen AMF-Tagungen
(Arbeitskreis Molekularbiologie in der Frauenheilkunde) erinnern, der vorübergehend
einschlummerte, beim AGO-Mamma-Symposium am Werbellinsee (Nov. 2003) wieder
aufflackerte, und der sich hoffentlich bei den zukünftigen TraFo-Tagungen wieder
einstellen wird.
Ein Bericht über das 1. Symposium der Kommission im Juli 2005 in Heidelberg
wurde im Januar 2006 FRAUENARZT publiziert.
Homepage
Wir möchten Sie bitten, regen Gebrauch von der TraFo-Homepage zu machen und
Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, diese neue, wichtige Möglichkeit
der Kooperation auf dem Gebiet der translationalen Forschung zu nutzen.
Translationale Forschung
Der Begriff "Translationale Forschung" wird zur Zeit sehr häufig verwandt. Er
umfaßt zum Einen die Übersetzung -Translation - grundlagenwissenschaftlicher
Erkenntnisse in die klinische Anwendung, zum Anderen aber auch die Generierung
grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen aus der klinischen Beobachtung
heraus. In den vergangenen Jahren gab es auch in Deutschland bereits erfolgreiche
Beispiele translationaler Forschung. Aus einer Gruppe interessierter Kollegen,
die sich im Rahmen des Arbeitskreises Molekolarbiologie in der Frauenheilkunde
(AMF) jährlich zu einem Symposium trafen, um ihre wissenschaftlichen Ergebnisse
auszutauschen und kritisch zu diskutieren, erwuchs beispielsweise das multizentrische
und von der deutschen Krebshilfe geförderte Projekt zum familiären Brust- und
Eierstock-Krebs. Ein im Jahr 2003 von der Organkommission Mamma veranstaltetes
Symposium über aktuelle grundlagenwissenschaftliche und translationale Forschung
beim Mammakarzinom am Werbellin-See in der Nähe von Berlin zeigte das nach wie
vor große Interesse der Arbeitsgruppen an mehr Wissensaustausch und Kooperation.
Aus diesem Grunde wurde von dem ehemaligen Vorsitzenden der AGO, Prof. Dr. Dr.
Gunter Bastert, eine Kommission ins Leben gerufen, die sich mit gynäko-onkologischer
Forschung an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung
beschäftigen soll, die Kommission "Translationale Forschung" (TraFo-Kommission).
Die Kommission arbeitet eng mit den Organkommissionen der AGO zusammen und möchte
einen Beitrag dazu leisten, die wissenschaftlichen Aktivitäten der Gynäko-Onkologie
in Deutschland zu analysieren und für eine intensivere Vernetzung zu sorgen.
Dazu gehört auch die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen im
Zweijahres-Rhythmus.
Interaktion
Alle an gynäko-onkologischer Wissenschaft und translationaler Forschung Interessierten,
die über jegliche Aktivitäten der Kommission und über die Ausrichtung von Planungstreffen
oder wissenschaftlichen Symposien informiert werden möchten, werden gebeten,
ihre E-mail-Adresse an die Kommission weiterzuleiten. Es gibt hier keine Beschränkungen
oder besonderen Voraussetzungen. Auf der Homepage kann sich jedes Mitglied mit
seinen eigenen Projekten der translationalen Forschung eintragen, so dass hier
allmählich ein Gesamtüberblick über die Forschungssituation in Deutschland entstehen
kann. (aus FRAUENARZT 46 [2005], S. 152)
|